Apfelmus

Hallo, ihr Lieben. 🙂

Wenn man sich mal so bei Facebook und bei Instagram umschaut, dann wird ganz schnell klar, dass so langsam aber sicher die Einkochsaison angefangen hat bzw. die Wintervorbereitungen in die Gänge kommen. Überall wo man hinschaut, werden die besten Sachen eingekocht und die  feinsten Köstlichkeiten haltbar gemacht.

Mir fehlt da leider noch die Routine und vor allem auch die Erfahrung, was das Haltbarmachen im großen Stil angeht, aber ich fange dieses Jahr erstmal klein an und habe mich mal unseren Äpfeln gewidmet, die ich letzte Woche auf dem Wochenmarkt erstanden habe.

Das Apfelmus, dass ich Euch heute mitgebracht habe, habe ich letztes Jahr schon mal versuchsweise in einer kleinen Portion getestet und es hat hier auf große Begeisterung gestoßen. Martin ist von uns Beiden quasi der Apfelmusexperte und hat mir die Gläser fast aus den Händen gerissen. 😀

Deswegen dachte ich mir, dass ich Euch dieses Rezept nicht vorenthalten möchte und hier ist es schon. 🙂

Apfelmus

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 2 kg Äpfel
  • 2 EL Rohrzucker
  • 250 ml Apfelsaft
  • Saft einer halben Limette

Die meiste Zeit braucht die Vorbereitung der Äpfel. Befreit sie von ihrer Schale, achtelt sie und entfernt dann noch das Kerngehäuse.

Gebt nun den Zucker in einen großen Topf (einen wirklich großen Topf!) und lasst ihn so lange erwärmen, bis er flüssig wird und anfängt Bläschen zu werfen. Diesen Punkt dürft Ihr nicht verpassen, denn der Punkt vom Blasen werfen bis hin zu verbranntem Zucker ist ein wirklich schmaler Grad.

Sobald der Bläschenpunkt erreicht ist, gebt Ihr die Äpfel mit in den Topf, verrührt alles 1-2 Minuten lang, bis sich der Zucker mit den Äpfeln verbunden hat und löscht dann das Ganze mit Apfelsaft ab. Dreht die Temperatur nun auf die mittlere Stufe runter und lasst alles zusammen abgedeckt so lange köcheln, bis die Äpfel weich sind. Bei mir hat das so ungefähr 30 Minuten gedauert.

Wenn die Äpfel weich sind, könnt Ihr sie entweder mit einem Kartoffelstampfer grob stampfen oder mit einer Küchenstab pürieren. Ich habe mich für den Küchenstab entschieden und alles grob püriert, so dass wir trotzdem noch etwas zum beißen haben.

Nun könnt Ihr das Apfelmus noch mit dem Limettensaft abschmecken, falls Euch die ganze Geschichte mit dem Zucker und dem Apfelmus doch etwas zu süß ist. Das kommt ja auch immer ganz auf die Apfelsorte und den Reifegrad der Äpfel drauf an.

Wenn das Apfelmus die für Euch richtige Konsistenz hat, könnt Ihr es entweder gleich essen oder Ihr füllt es in sterilisierte Schraubgläser, schraubt sie kräftig zu und stellt sie für ungefähr 10-15 Minuten auf den Kopf. Die Schraubgläser ziehen sich so zu und irgendwann hört Ihr das charakteristische Knacken – dann wisst Ihr, dass Ihr noch genug Apfelmus bis in den Winter hinein haben werdet. 🙂

Apfelmus (1)

Viel Spaß beim nachkochen und lasst es Euch schmecken. 🙂

P.s.: Was kocht Ihr eigentlich noch so gerne ein? Habt Ihr da vielleicht ein paar tolle Ideen auf Lager? 🙂

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3 Gedanken zu “Apfelmus

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