Sonntagsblog: Ein Löffel Osten

Hallo, ihr Lieben. 🙂

Wie doch immer die Zeit vergeht, denn schon wieder haben wir den letzten Sonntag im März und damit wird es mal wieder Zeit für den Sonntagsblog.

Da haben wir Euch heute die liebe Jennifer mit ihrem Blog Ein Löffel Osten mitgebracht. 🙂 Wie Ihr Blogname verrät, dreht sich bei ihr alles um den schönen Osten unserer Republik und das ist auch genau der Grund, warum sie zu unseren Lieblingsblogs gehört – unter anderem aber auch, weil sie gebürtige Thüringerin ist. Martin und ich sind nämlich mehrmals im Jahr bei meinen Verwandten in Thüringen und dadurch habe ich selber eine starke Bindung zum grünen Herz von Deutschland. Und Martin muss da mit durch. 😉

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Hallo Jennifer. 🙂 Wie bist Du zu dem Thema ostdeutsche Küche gekommen?

Zu dem Thema bin ich eigentlich durch meine Arbeit gekommen: Ich arbeite bei einer Zeitschrift, die einen regionalen Themenfokus auf den Osten Deutschlands hat. Als ich dort als Volontärin begann, sollte ich einen Blog starten. Ich wollte damals gerne etwas machen, was mit der Region zu tun hat. Und da ich ursprünglich aus Thüringen komme und mit regionalen Rezepten aufgewachsen bin, habe ich mich für dieses Thema entschieden. 🙂

Für viele ist die ostdeutsche Küche nicht besonders abwechslungsreich und geradezu langweilig. Hast Du mit diesen Vorurteilen oft zu kämpfen?

Ja, klar – das hört man schon öfter. Vor allem natürlich von Personen, die keinen Bezug zu den Rezepten haben. Aber in Deutschland gibt es in jeder Region ganz tolle Spezialitäten, die es sich lohnt, zu entdecken. Deshalb sollte man sich auch mal auf die ostdeutsche Küche einlassen. 😉

Was ist dein liebstes DDR-Rezept? Eher eins von den Bekannten oder was ganz Ausgefallenes?

Oh, das ist gar nicht so einfach zu sagen. Meine liebsten Rezepte sind eigentlich immer Kuchen. 😉 Mein persönlicher Dauerbrenner dabei: Russischer Zupfkuchen!

Vielen Dank, Jennifer, dass du dich so bereitwillig unseren Fragen gestellt hast. 🙂

Dieses Mal haben wir Euch ein Rezept mitgebracht, dass ich schon seit meiner Kindheit kenne und liebe. Martin haben wir daran gebracht, seit dem er mit mir und meinen Eltern zum Zwiebelmarkt nach Weimar fährt. Na, wisst Ihr wovon die Rede ist? Genau! Von total leckerem und typisch thüringischen Zwiebelkuchen. 🙂

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 1 Rollte fertigen Hefeteig aus der Kühltheke (natürlich geht auch selbstgemachter Hefeteig)
  • 125 g Weichweizengries
  • 500 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Baconwürfel
  • 4 rote Zwiebeln
  • 1 Ei
  • 50 ml Sahne

Zuerst pellt Ihr die Zwiebeln, schneidet sie in feine Würfel und stellt sie bei Seite. Das Gleiche macht Ihr mit dem Hefeteig – rollt ihn auf einem Blech aus und stellt ihn erst einmal weg. Jetzt habt Ihr schon mal den Großteil vorbereitet. 😀

Kocht als nächstes die Milch zusammen mit dem Gries und der Prise Salz auf, bis ein Brei entsteht. Wichtig ist dabei, dass Ihr den Topf unter absolut keinen Umständen aus den Augen lasst und immer kontinuierlich rührt. Der brennt schneller an, als Ihr gucken könnt. 😉 Sobald der Brei fertig ist, verteilt Ihr ihn auf dem Hefeteig.

Jetzt geht’s dem Bacon und den Zwiebeln an den Kragen. Bratet beides zusammen so lange an, bis die Zwiebeln schön glasig sind und verteilt beides auf dem Brei.
Jetzt braucht Ihr nur noch das Ei mit der Sahne verquirlen, das Ganze über dem Zwiebelkuchen verteilen und dann ab damit für 30 Minuten bei 180°C Umluft in den Backofen.

Sonntagsblog März

Wir hoffen sehr, dass Ihr mal bei diesem tollen Sonntagsblog  vorbeischaut, denn dort findet Ihr die gesamte Bandbreite, die die ostdeutsche Küche zu bieten hat. 🙂

Habt viel Spaß beim  nachkochen und lasst es Euch schmecken. 🙂
Viele Grüße, Martin und Anna

 

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