Sonntagsblog: Jankes Soulfood

Hallo. 🙂

Was, ein Sonntagsblog an einem Mittwoch? Was ist denn da los? Das können wir Euch sagen! Das Leben 1.0 hat manchmal Vorrang und so ging es sowohl unserem Sonntagsbloggast als auch uns. Wie Ihr in diesem Artikel lesen könnt, bringt unser Gast diese Woche ein Kochbuch raus und das ist wirklich mit einer Menge Aufwand verbunden. Und wir befinden uns jetzt auf der Zielgeraden mit  unseren Hochzeitsvorbereitungen – schließlich ist es in 15 Tagen schon so weit. 😀
Wir hoffen sehr, dass  Ihr dafür Verständnis habt. 🙂 Und unser Gast ist jetzt noch mindestens genau so interessant wie am Sonntag. 😉

Wie Ihr unschwer erkennen könnt, handelt es sich bei unserem heutigen Gast um Janke von Jankes Soulfood! Ein wirklich toller Blog, der mit Persönlichkeit, Charme und einer unglaublich großen Auswahl an Rezepten daherkommt. 🙂 Und Ihr habt oben richtig gelesen; Janke bringt ein Kochbuch heraus. Worum es geht, erfahrt Ihr gleich. 🙂

Hallo Janke. 🙂 Es freut uns riesig, dass du bei uns bist! Woher nimmst du die Ideen für deine ganzen Rezepte? Bei dir findet man ja wirklich aus allen Bereich etwas – egal, ob kochen, backen, deftig, süß – da kann man sich fast gar nicht entscheiden. 🙂

Als ich vor dreieinhalb Jahren mit dem Bloggen angefangen habe, gab es jeden Tag ein neues Rezept aus unserem Küchenalltag. Mal war es das Mittagessen, mal das Abendbrot und manchmal ein Kuchen oder etwas Süßes. Diese Vielfalt habe ich intuitiv beibehalten, weil ich mich selbst nie für eine Sparte entscheiden wollte.
Meine Inspirationsquellen haben sich in den vergangenen Jahren verändert oder besser gesagt „erweitert“. Ich könnte mich stundenlang durch Pinterest stöbern und dabei Pläne für den nächsten Einkauf schmieden oder überlegen, wie sich ein Rezept nach meinen Geschmack abwandeln lässt.
Auch Kochbücher blättere ich sehr gerne und bin froh über die große Auswahl in unserer Gemeindebibliothek.
Außerdem mag ich diese kurzen Koch-Clips, aufwendige Kochvideos hingegen sind gar nicht meins.
Den Austausch mit anderen Foodbloggern und gemeinsame Aktionen empfinde ich ebenfalls als sehr wertvoll und nicht zuletzt inspiriert mich natürlich auch unser Garten und das was gerade verarbeitet werden möchte.

Vor Kurzem ist ja dein erstes Kochbuch erschienen – “111 Genießerrezepte bei Rheuma”. Erstmal herzlichen Glückwunsch dazu. 🙂 Worauf genau kommt es beim kochen für Rheumatiker an?

Dankeschön, wie lieb von euch. Ich bin immer noch furchtbar aufgeregt und gespannt, wie es bei den Menschen ankommt, denen ich hauptsächlich damit helfen möchte.
Eine pauschale „Rheuma-Diät“ gibt es leider nicht, dafür ist der Themenkreis Rheuma viel zu groß und die Patienten kämpfen oftmals mit unterschiedlichsten  Beschwerden. In meinem Ratgeber konzentriere ich mich deshalb auf die entzündlichen Rheuma-Formen. Hier kann man bei den Lebensmitteln ansetzten, die eine Entzündung zusätzlich anfeuern und solche, denen man eine antientzündlich Wirkung nachsagt.
Bei allen Empfehlung ist mir jedoch wichtig, dass man sich auch mal das gönnt, worauf man gerade Lust hat. Diese Erkrankung bringt viele Einschränkungen mit sich und ich bin der Meinung, dass man sich Genussmomente und kulinarische Seelenstreichler erlauben sollte. In meiner Rezeptauswahl findet man deshalb auch Burger, Kuchen und Schokoladenpudding.
Generell ist eine vollwertige Ernährung mit den richtigen Fetten, viel frischem Obst und Gemüse, regelmäßigen Fischmahlzeiten und wenig Wurst und Fleisch ratsam.

Planst du noch mehr Sachen, die in die Richtung Rheuma gehen oder lässt du das Ganze auf dich zukommen? Manche Blogger bzw. Schriftsteller haben ja schon ein Projekt nach dem anderen im Hinterkopf. 

Ideen habe ich noch einige, was sich davon umsetzen lässt, wird die Zukunft zeigen. Das Thema Rheuma wird mich natürlich ein Leben lang begleiten und wenn ich anderen Patienten durch meine persönlichen Erfahrungen eine Hilfe sein kann, fände ich das sehr schön.
Ich weiß, dass ich einige Leser habe, die sich mehr in dieser Richtung auf dem Blog wünschen. Ich gehe gerade erste, behutsame Schritte in diese Richtung und muss dann sehen, wie die Beiträge angenommen werden.
Für mich selbst ist wichtig, auch mal bloß Janke zu sein. Ohne Rheuma. Mit Speck in der Pfanne und Weißmehl im Kuchen 😉

Vielen Dank, dass Du dir die Zeit für unsere Fragen genommen hast. 🙂

Eigentlich war unser Plan, dass wir im Zuge des Sonntagsblogs Janke’s Buchteln ausprobieren wollten, die eh schon ewig auf unserer Agenda stehen. Leider stand uns in letzter Zeit nicht so der Sinn nach Hefeteig, weswegen wir uns ein anderes Rezept ausgesucht haben – ein unheimlich leckeres und saisonales noch dazu. Die Rede ist von Gefüllten Gurken! Klingt lecker, oder? Das ist es auch!

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 2 Schmorgurken
  • 1 Zwiebel
  • 250 g Hackfleisch vom Schwein
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Schuss Weißwein
  • 125 ml Milch
  • 2 TL Senf
  • 1 EL körnigen Frischkäse
  • 1 Tasse Reis
  • etwas Cheddar

Zuerst halbiert Ihr die Schmorgurken, schält und entkernt sie. Parallel könnt Ihr den Reis schon einmal  nach Packungsanweisung kochen, bis er durch und bissfest ist.

Jetzt würfelt Ihr die Zwiebel fein und bratet Sie in etwas Öl bzw. Butterschmalz an. Dann gebt Ihr das Hackfleisch mit dazu und bratet es krümelig an. Löscht den ganzen Spaß nun mit Wein und Milch ab, rührt den Frischkäse und den Senf ein und lasst alles zusammen einmal aufkochen.

Wenn der Reis so weit ist, dann rührt ihn unter die Hackfleischmasse drunter und schmeckt alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab. Ein bisschen Knoblauch passt auch noch ganz hervorragend dazu! Jetzt verteilt Ihr alles auf die ausgehöhlten Gurkenhälften und gebt noch etwas Cheddar mit oben drauf.

Jetzt kommt alles für 10-15 Minuten bei 180°C in den Backofen!

Ein wirklich leckeres Feierabendgericht, dass auf jeden Fall Wiederholungspotenzial hat. 🙂

Wenn Ihr auch so gerne Gurken mögt wie wir, dann schaut Euch unbedingt mal genauer auf Janke’s Blog um, denn dort hat sie letztes Jahr die Gurkenwoche ausgerufen. Eine wirklich tolle Aktion mit vielen verschiedenen Gurkenrezepten. 🙂

Den Sonntagsblog für den September haben wir auch schon in der Pipeline – Ihr dürft gespannt sein. 😉

Viele liebe Grüße,
Anna und Martin

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