Maisfladen mit scharfer Füllung

Guten Abend, meine Lieben.🙂

Diese Woche war ich mal wieder bei unserem örtlichen asiatischen Händler des Vertrauens und habe mich mal umgesehen, ob sie nicht etwas Neues im Angebot haben. Dort bin ich auf Maismehl gestoßen – interessante Sache, hatte ich so noch nicht in den Händen.

Aber als ich diese Tüte mit dem Maismehl in den Händen gehalten habe, kam mir sofort eins in den Kopf – Maisfladen! Habe ich vorher noch nie gemacht, aber da wir gestern Besuch von einem Freund erwartet haben, dachte ich mir, wenn nicht jetzt, wann dann!?

Und ich kann Euch sagen, dass es eine wirklich gute Entscheidung war! Vor allem roch es in der ganzen Wohnung himmlisch nach Tortillachips.🙂

Maisfladen

Ihr benötigt folgende Zutaten für die Maisfladen:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Maismehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 200 ml lauwarmes Wasser

Gebt alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine und lasst sie für ca. 10 Minuten kneten. Wenn sich die Zutaten zu einem schönen homogenen und geschmeidigen Teig verbunden haben, lasst Ihr den Teig für ungefähr 1 Stunde ruhen.

Während der Teig seinen Schönheitsschlaf hält, könnt Ihr euch schon mal um die Füllung kümmern.

Dafür benötigt Ihr folgende Zutaten:

  • 350 g gemischtes Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver (scharf)
  • 1 Paprikaschote
  • 3 Gewürzgurken
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml passierte Tomaten

Bevor Ihr damit anfangt das Hackfleisch zu braten, bereitet Ihr am Besten das Gemüse zu. Schneidet die Paprikaschote in Streifen und die Gurken sowie die Zwiebel in kleine Würfel. Nun geht’s an das Hackfleisch! Bratet es an und würzt es mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Sobald das Hack Farbe angenommen hat, gebt das Gemüse dazu, bratet alles mit an und gebt dann zu guter Letzt die passierten Tomaten dazu. Lasst die Füllung bzw. die S0ße nun für 10 Minuten bei mittlerer Hitze etwas einkochen. Das war’s schon!

Als letzte Beilage benötigt Ihr noch etwas Kräuterquark und Käse.

Nun kümmern wir uns um die Maisfladen! Holt den Teig aus der Schüssel, rollt ihn mit einem kleinen bisschen Mehl zu einer Rolle und zerteilt sie in 8-10 Stücke. Drückt sie nun mit den Händen zu einem Fladen, legt sie in eine ganz leicht geölte Pfanne und lasst sie dort so lange von einer Seite braten, bis sie anfangen Blasen zu werfen. Wenn das so weit ist, wendet Ihr die Fladen und lasst sie noch von der anderen Seite Farbe bekommen.

Wenn Ihr so alle Fladen gebraten habt, dann braucht Ihr nur noch servieren. Wir haben uns das da etwas einfach gemacht – die Pfanne mit der Füllung auf den Tisch, einen Teller mit den Fladen und alles in andere in Schälchen. Ich finde, bei solchen Gerichten ist es immer gut, wenn jeder sich sein Essen so befüllen und garnieren kann, wie er das möchte.🙂

Maisfladen (1)

Ein wirklich leckeres Abendessen, besonders, wenn man Freunde bewirten will. Man kann so ziemlich alles super vorbereiten und braucht dann eigentlich die Soße nur noch einmal aufwärmen…besser geht’s doch gar nicht.🙂

Also, viel Spaß beim nachkochen und lasst es Euch schmecken.🙂

Sonntagsbrötchenmuffins

Hallo, ihr Lieben.🙂

Heute war mal wieder so ein Tag, an dem ich zwar eine grobe Idee hatte, was es zum Abendbrot geben sollte, aber bei der Umsetzung hatte es irgendwie sehr arg gehapert. Ich wusste, es sollte irgendwas mit Sonntagsbrötchen werden, denn die waren doch kurz vor’m Ablaufdatum und eigentlich sollten es Pizzabrötchenfächer von Experimente aus meiner Küche werden, aber keine Ahnung, was mich davon abgehalten hat.

Um ehrlich zu sein, so traurig bin ich im Nachhinein gar nicht…denn das „Ersatzessen“ war mindestens genau so lecker.🙂 Manchmal hat es doch was Gutes, wenn man sich ganz spontan mal umentscheidet.🙂

Sonntagsbrötchenmuffins (1)

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 2 Rollen Sonntagsbrötchen (insgesamt 12 Stück)
  • 200 g Chorizoaufschnitt
  • 200 g Cremé Fraiche mit Kräutern
  • 1 TL Kräutersalz
  • 50 g Parmesan

Heizt den Backofen ganz zu Beginn auf 180°C Umluft vor. Glaubt mir, bis der so weit ist, sind die Muffins schon längst vorbereitet.😉 Das Muffinblech könnt Ihr auch gleich schon vorbereiten, in dem Ihr es mit Muffinförmchen „befüllt“.

Schneidet die Chorizo in Streifen, vermischt sie mit der Créme Fraiche und würzt die Mischung mit etwas Kräutersalz. Rollt nun die Sonntagsbrötchen mit einem Nudelholz aus, gebt einen Klecks Füllung in die Mitte des „Fladens“ und setzt ihn in eine Muffinform.

Sobald Ihr die gesamte Füllung verteilt habt, braucht Ihr nur noch den Parmesan zu verteilen und schon kann das Blech für ca. 12 Minuten in den Backofen.

Sonntagsbrötchenmuffins

Für diese kleinen Teilchen geht so ziemlich jede Füllung – irgendwie könnte ich mir da auch gut etwas mit Fisch vorstellen. Oder man serviert sie als Fingerfood bei Partys…warum nicht!?🙂

Habt Ihr manchmal auch solche Anwandlungen, dass Ihr eure bereits beschlossenen Essenspläne für ein paar leckere Spontanitäten über den Haufen werft? Immer raus damit.🙂

Viel Spaß beim nachmachen und ausprobieren und lasst es Euch schmecken.🙂

Pizzawaffeln

Hallo, ihr Lieben.🙂

Seit einer ganzen Weile lese ich immer öfter etwas von herzhaften Waffeln bzw. Pizzawaffeln. Da war ganz klar, dass die bei uns auch mal auf den Tisch kommen müssen. Und, ohne spoilern zu wollen, sie waren großartig.😀

Im Nachhinein könnte ich mich da immer noch reinlegen. Ein toller Duft strömt durch die Küche und vor allem sind sie sogar schneller durchgebacken als süße Waffeln. Erstaunlich, aber soll mir Recht sein.😀 Eigentlich ist es schwierig, für so etwas ein genaues Rezept aufzuschreiben, denn irgendwie macht das im Endeffekt wahrscheinlich doch jeder nach seinem Geschmack. Aber hier kommt einmal unsere Version:

Pizzawaffeln

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 300 g Mehl
  • 80 g weiche Butter bzw. Margarine
  • 2 Eier der Größe M
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 250 ml Milch
  • 100-150 g Salami mit Käserand
  • 100 – 150 g geriebener Käse (Gouda, Cheddar,…)
  • 2 braune Champignons
  • 1-2 TL Italian Allrounder von Just Spices

Eigentlich bedarf es der Zubereitung nicht vieler Worte. Ihr gebt die ersten sechs Zutaten in die Schüssel eurer Küchenmaschine und lasst sie so lange rühren, bis sich ein glatter Teig ergeben hat, in dem sich keinerlei Mehlklümpchen mehr finden lassen.

Lasst in der Zwischenzeit schon mal das Waffeleisen vorheizen. Wenn Ihr wirklich sicher gehen wollt, dass die Waffeln auch gut aus dem Eisen gehen, dann fettet es am Besten noch mit etwas Sonnenblumenöl ein.

Während die Küchenmaschine noch fleißig am rühren ist, könnt ihr Euch schon mal um den „Pizzabelag“ kümmern. Schneidet die Salami und die Pilze in feine Streifen und am Besten macht es sich, wenn der Käse gerieben ist. Gebt nun die restlichen Zutaten und das Gewürz in den Teig, lasst alles noch einmal durchrühren und schon könnt Ihr die erste Kelle Teig in das Waffeleisen geben.

Lasst die Waffel so lange backen, bis sie sich beim hochheben des Deckels von eben diesem loslöst. Und das am Besten ohne zu zerreißen.😉

Pizzawaffeln (1)

Einen kleinen Tipp habe ich dazu noch. Falls Ihr zu viele Waffeln gemacht habt, lassen sie sich auch wunderbar am nächsten Tag bei 180°C im Backofen aufbacken – für ca. 5-10 Minuten, je nach Geschmack. Da schmecken sie sogar fast noch besser als frisch gemacht.😉

Ich werde bei Gelegenheit noch einmal ausprobieren wie das mit dem aufbacken klappt, wenn man überschüssige Waffeln einfriert und dann bei Bedarf rausholt. Mal schauen, wie das funktioniert, denn dann wäre das, zumindest für mich, das perfekte Essen für die Arbeit.🙂

Viel Spaß beim nachbacken und lasst es Euch schmecken.🙂

Versunkener Pflaumenkuchen [Blogevent CXXII -Steinobst]

Hallo, ihr Lieben.🙂

Eins muss ich ja sagen – ich liebe Blogevents! Da kann man sich mal so richtig unter der Vorgabe einer bestimmten Zutat  austoben und der Kreativität freien Lauf lassen. Da ist man mal gezwungen die grauen Zellen ein bisschen in Schwung zu bringen.😀

Dieses Mal haben Zorra vom Kochtopf und Christina von The Apricot Lady zum Blogevent geladen und das unter dem Thema Steinobst. Spannendes Thema, wie ich finde, denn da gibt es ja massig Auswahl. Für mich fast schon zu viel. ;D Auf Grund des Angebotes des Wochenmarktes habe ich mich für Pflaumen entschieden.

Blog-Event CXXII - Steinobst (Einsendeschluss 15. August 2016)

Als Kind mochte ich Pflaumen nie so besonders. Wir hatten zwar mal ganz früher einen Pflaumenbaum zu Hause, aber der so von Wespen infiltriert, dass ich seit dem irgendwas gegen dieses Obst hatte. Schön doof, oder?😉😀

 

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 250 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1/2 Tüte Backpulver (ca. 3 TL)
  • 125 ml Sonnenblumenöl
  • 150 ml Brause (z.B. von Vita Cola)
  • 4 Eier
  • 500 g Pflaumen

Bevor Ihr mit dem Teig loslegt, kümmert ihr Euch am Besten um die Pflaumen. Wascht sie, entsteint sie und viertelt sie. Wenn sie so weit vorbereitet sind, dann können sie erst einmal bei Seite gestellt werden.

Nun geht’s an den Kuchenteig! Dafür gebt Ihr alle Zutaten (außer dem Schokoladenaufstrich) in die Schüssel eurer Küchenmaschine und lasst alles zusammen für ca. 5 Minuten kneten, bis Ihr einen schönen glatten Teig habt. Gebt den Teig nun auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drückt die Pflaumen darein.

Jetzt kann das Blech für 20 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen. Das war’s schon! Ein kleiner, aber feiner Pflaumenkuchen, der schnell gemacht und auch genau so schnell aufgegessen ist.🙂

Versunkener Pflaumenkuchen

Viel Spaß beim ausprobieren und lasst es Euch schmecken.🙂

 

Vollkornbrötchen

Guten Abend, ihr Lieben.🙂

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich früher, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe, die Abendessen am Wochenende schrecklich fand. Meistens gab es „kalte Küche“, sprich Stulle oder Brötchen. Und mein Ding war das nie! Ich mochte den Geschmack nicht, ich fand es langweilig und um genau zu sein, einfach widerlich!

Mittlerweile sieht die Welt aber ganz anders aus. Irgendwann hat Martin mich davon überzeugt, dass man wirklich nicht jeden Abend warm essen kann und da hat er ja auch Recht. Abwechslung muss sein und tut dem Körper ja auch gut. Seit dem ich am Wochenende selber Brötchen backe, habe ich wieder richtig Freude daran durch den Supermarkt zu tigern und mir die Kühltheke mit den Wurst- und Käsewaren mal genauer anzugucken.

Vergangenes Wochenende habe ich mich das erste Mal gewagt, mit Vollkornmehl rumzuprobieren und da hatte ich plötzlich echt Lust auf Vollkornbrötchen.

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 500 g Vollkorndinkelmehl
  • 200-250 ml lauwarmes Wasser
  • 2-3 EL Joghurt
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 TL Salz

Gebt alle Zutaten zusammen in die Küchenmaschine und lasst sie für ungefähr 5-6 Minuten kneten. Bei der Wassermenge kommt es auf die Konsistenz des Teiges an. Gebt erst einmal 200 ml dazu und lasst die Maschine kneten. Sollte Euch der Teig zu trocken vorkommen, dann gebt noch etwas Wasser dazu und falls der Teig in Ordnung ist, dann lasst es einfach weg.

Sobald der Teig sich von der Schüsselwand löst, deckt ihn mit einem Küchentuch ab und stellt ihn unter die Bettdecke. Dort kann er für 30-40 Minuten in Ruhe vor sich hingehen.

Nachdem der Teig seine Gehzeit hinter sich hat, stecht Ihr mit einer Teigkarte kleinere Teiglinge ab, rollt sie zu Brötchen und platziert sie auf einem Backblech. Nun kommen Sie für ca. 15-20 Minuten in den auf 180°C vorgeheizten Backofen, zusammen mit einem Schälchen Wasser.

Vollkornbrötchen

Ich hoffe, dass Euch diese Brötchen genau so gut schmecken wie uns.🙂 Probiert sie gerne mal aus. Viel Spaß beim nachbacken und lasst es Euch schmecken.🙂

Thunfisch-Gnocchi-Pfanne

Guten Abend.🙂

Bis eben habe ich noch überlegt, was ich heute für ein Rezept hochlade. Eigentlich habe ich ja immer ein bisschen was im Petto, aber dieses Mal irgendwie nicht – das hat mich doch leicht überrascht.^^

Zum Glück hatte ich heute mal eine spontane Idee, was es zum Abendbrot geben sollte – eine Thunfisch-Gnocchi-Pfanne. Resteverwertung war nämlich mal wieder angesagt.😉😀 Und was soll man sagen? Fisch ist wichtig! Eigentlich haben wir uns am Jahresanfang vorgenommen, uns ausgewogener zu ernähren und deswegen sollte wenigstens einmal die Woche Fisch auf den Tisch kommen. Aber durch meine Abschlussprüfungen und die dadurch mangelnde Zeit, ist das ganze Vorhaben wieder eingeschlafen.:/ Aber besser spät als nie und da kam mir die Thunfischkonserve gerade recht.🙂

Thunfisch-Gnocchi-Pfanne

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 200 g Gnocchi
  • 1 Dose Thunfisch
  • 500 ml passierte Tomaten
  • 200 g Cremé Fraiche mit Kräutern
  • Salz, Pfeffer, Curry, Oregano

Und los geht’s! Bratet die Gnocchi in einer Pfanne mit Butterschmalz so lange an bis sie goldgelb sind. Falls Ihr Thunfisch in Öl habt, dann gießt diesen ab und gebt den Fisch mit in die Pfanne.

Nun kommen die passierten Tomaten ins Spiel. Gießt sie mit in die Pfanne und verrührt die Cremé Fraiche darin. Würzt nun mit den oben genannten Gewürzen und lasst das Ganze noch ungeefähr 5 Minuten bei mittlerer Flamme vor sich hinköcheln.

Und schon kann gegessen werden.🙂

Thunfisch-Gnocchi-Pfanne (1)

Was sind eure liebsten Fischrezepte? Lasst doch gerne mal einen Kommentar da.🙂

Viel Spaß beim nachkochen und lasst es Euch schmecken.🙂

Zucchini-Paprika-Pfanne

Hallo, meine Lieben.🙂

Ich habs‘ ja in der letzten Woche schon mal so gaaaaanz kurz angerissen – wir lieben Zucchinis. ;) Zufälligerweise hatten wir noch eine Zucchini rumkullern und die musste ganz dringend weg – also war Resteverwertung angesagt! Eine Paprika ließ sich auch noch finden und da braucht es jetzt nicht so riesig viel Fantasie.😀

Also, ich spare mir heute mal die langen Worte – hier kommt das Rezept.

Zucchini-Paprika-Pfanne

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 Paprika
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Curry
  • 1 TL körniger Senf
  • bei Bedarf Feta

Die Zubereitung geht ganz schnell. Dafür raspelt Ihr die Zucchini, schneidet die Paprika in Streifen und bratet alles zusammen mit etwas Butterschmalz an.Löscht das Ganze mit Brühe und Sahne ab und lasst es ca. 5 Minuten einköcheln.

Zu guter Letzt schmeckt Ihr das Ganze noch mit Salz, Pfeffer,Curry und etwas körnigem Senf ab und hebt bei Bedarf noch Feta unter. Und das war’s schon.🙂 Dazu passt hervorragend Reis.🙂

Zucchini-Paprika-Pfanne (1)

Auch wieder eins der Rezepte, dass es bei uns öfters geben wird.

Also, viel Spaß beim nachmachen und lasst es Euch schmecken.🙂