Kürbisfest in Alt Guthendorf

Hallo, ihr Lieben.🙂

Heute habe ich Euch mal kein Rezept mitgebracht, sondern einen Ausflugstipp – und zwar das Gutshaus in Alt Guthendorf. Man muss dazu sagen, dass das Gutshaus bzw. das Anwesen dazu nicht das ganze Jahr über zu besichtigen ist, sondern nur zu besonderen Gelegenheiten, z.B. zum Tag des offenen Gartens, wenn gemostet wird oder eben zum Kürbisfest.

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In diesem Jahr fand das Kürbisfest schon zum 13. Mal statt und wird zusammen vom Gutshof Alt Guthendorf und dem daneben gelegenen Nussbaumhof veranstaltet. Von morgens bis abends herrschte dort ein buntes Markttreiben. Man konnte sich durch die Gegend schlemmen, mit leckerer Bratwurst, einer Kürbissuppe zum reinlegen und viel Kuchen von der Bäckerei aus Schlemmin. Verhungern musste wahrlich keiner.😉

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Ansonsten waren viele Künstler aus der Region vertreten, die ihr Handwerk an den Mann oder die Frau gebracht haben. Besonders schön war es, dass der gesamte Gutshof mit Kürbissen verschiedener Art und Größe dekoriert und genau das hat die ganze Stimmung und die ganze Atmosphäre ausgemacht.

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Zum Nachmittag hin wurde auch noch ein Wettbewerb veranstaltet, wie er passender nicht hätte sein können im Herbst – wer bringt den größten Kürbis mit? Und ich kann Euch eins sagen, da waren extrem große Kürbisse dabei.😀 Da ist man aus dem staunen ja gar nicht mehr rausgekommen.😀

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Um den Tag zusammenzufassen, es wurde echt einiges geboten und es war für jeden definitiv etwas dabei. Falls Ihr euch also zu den jeweiligen Veranstaltungen mal hier oben in der Gegend befindet, dann schaut unbedingt vorbei. Den Garten müsst Ihr unbedingt gesehen haben, denn so etwas gut gepflegtes und riesiges habe ich echt vorher noch nie gesehen. Und was ich besonders bemerkenswert finde ist, dass das alles privat gepflegt wird – kein extra Gärtner, keine Gartenbaufirma, nichts! Falls Ihr euch ansonsten außerhalb der Veranstaltungen mal davon überzeugen wollt, verlinke ich Euch hier einmal die Internetseite des Gutshofs, denn dort werden auch Ferienwohnungen vermietet. Absolut empfehlenswert!🙂

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Viele liebe Grüße,
Anna

P.s.: Wie hat Euch dieser mal etwas andere Beitrag gefallen? Soll es sowas mal öfter geben? Ich weiß, der Schreibstil ist in diesem Fall noch nicht sooo ganz toll, aber ich gelobe Besserung.🙂

Sauerkraut-Schupfnudel-Pfanne

Hallo, ihr Lieben .:)

Schnelle Feierabendküche ist bei uns zu Hause ja immer ein ganz großes Thema. Es gibt so Tage, an denen Martin bis halb sieben arbeiten muss und ich komme auch immer erst um fünf aus dem Büro. Da kann es nicht immer was Tolles oder was Aufwendiges sein, weil einem manchmal einfach der Nerv fehlt.

Und genau an solchen Tagen greife ich gerne auf ein Gericht zurück, dass meine Mama schon immer gerne gemacht hat. Die Rede ist von der allseits beliebten Sauerkraut-Schupfnudel-Pfanne.

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Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 500 g Schupfnudeln
  • 400 g Sauerkraut bzw. Schlachtekraut
  • 200 g Bacon
  • Salz, Pfeffer

Eine sehr überschaubare Einkaufsliste quasi.😀

Bratet den Bacon mit etwas Butterschmalz in einer Pfanne an. Sobald er anfängt knusprig zu werden, gebt Ihr die Schupfnudeln dazu und bratet sie mit, bis sie braun werden. Nun mischt Ihr noch das Sauerkraut unter, würzt alles und lasst alles zusammen für ca. 5 Minuten vor sich hinbraten, wenn man es so nennen will.^^

Und das war’s schon! Das ist wirklich ein Essen, für das man meistens alle Zutaten im Haus hat und das absolut schnell auf den Tisch kommt.

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Einen kleinen Tipp allerdings an alle Laktoseintoleranten: Passt unbedingt auf, ob das Sauerkraut in irgendeiner Form mit Milch behandelt wurde. Ich wusste das leider nicht und mir ging es hinterher mehr schlecht als recht, weil ich keine Laktasetablette genommen hatte.:/

Wenn man das allerdings weiß, dann steht dem Sauerkrautgenuss nichts im Wege.🙂

Viele liebe Grüße,
Anna🙂

Herbstlicher Flammkuchen

Hallo, ihr Lieben.🙂

So, wir sind aus dem Urlaub wieder zurück und deswegen wird es hier auch wieder etwas mehr zu sehen geben, als in letzter Zeit. Die letzten Wochen waren doch sehr von den Urlaubsvorbereitungen geprägt, wodurch mir auch ein kleines bisschen die Kreativität gefehlt hatte.

Wie schon auf Instagram gestern angekündigt, habe ich Euch heute einen herbstlichen Flammkuchen mitgebracht. Seit ca. 2 Wochen lag nämlich schon ein Kürbis bei uns in der Küche, der doch langsam mal verarbeitet werden wollte. Als wir dann so auf der Rückfahrt  waren, kam mir die Idee – warum keinen Flammkuchen damit belegen? Ich meine, Flammkuchen ist ja generell schon so ein typisches Herbstessen und dann noch Kürbis dazu? So viel sollte dabei ja nicht schief gehen.😉

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Ein kleiner Hinweis sei aber gegeben: Wenn Ihr noch nie mit einem Kürbis gearbeitet habt, dann seid wirklich vorsichtig beim teilen und schälen. Bei zu viel Enthusiasmus kann es leicht passieren, dass das Messer mal im Finger landet und das wäre nicht sooo toll.

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Salz
  • 125 ml lauwarmes Wasser
  • 200 g Cremé Fraiche mit Kräutern
  • 1/4 von einem kleinen Kürbis (ca. 200-250 g)
  • 100 g Schinkenwürfel
  • Fetawürfel

Mehl, Öl, Salz und Wasser verarbeitet Ihr zu einem homogenen und elastischen Teig. Fertig ist der Teig, wenn er sich vom Schüsselrand löst, ohne Rückstände zu hinterlassen.

Wenn der Teig so weit fertig ist, rollt Ihr ihn ganz dünn auf einem Backpapier aus. Aber Vorsicht! Beim ausrollen zieht der Teig das Backpapier recht stark zusammen, so dass man es immer wieder glatt ziehen muss, denn ansonsten lässt sich der Teig anschließend sehr schwer bestreichen und belegen.

Nun geht es dem Kürbis an den Kragen! Zu erst halbiert Ihr ihn und teilt diese Hälfte dann noch einmal in der Mitte, damit Ihr ein Viertel des Kürbises habt. Schält nun den Kürbis und schneidet Ihn in ganz kleine Würfel. Im gleichen Zuge könnt Ihr auch schon den Feta vorbereiten, in dem Ihr ihn in Würfel schneidet. Wie viele Würfel Ihr am Besten nehmt, kann ich nicht sagen – bei uns ist es immer etwas mehr, da wir sehr gerne Feta essen.🙂

Jetzt geht’s eigentlich nur noch ans belegen. Bestreicht den Teig mit der Cremé Fraiche und verteilt den Kürbis, den Schinken und den Feta. Nun kommt der Flammkuchen bei 200°C Umluft für ca. 20 Minuten in den Backofen.

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Ein wirklich leckeres Abendbrot für Abende, wie sie jetzt immer häufiger vorkommen werden – grau, kalt, windig! Für uns definitiv ein Gericht, dass den Namen „Soulfood“ verdient.🙂

Viele Grüße und einen schönen Sonntag,

Anna🙂

 

Liebster Blog Award – 11 Fragen an mich!

Hallo, Ihr Lieben.🙂

Die liebe Claudia von *what bakes me smile* hat mich dazu nominiert, 11 Fragen im Rahmen des Liebster Blog Award zu beantworten. Vielen Dank dafür.🙂 Ich muss ja ehrlich zugeben, dass mir der Liebster Blog bisher kein Begriff war. Es geht im Endeffekt darum, unbekannte oder neue Blogs vorzustellen, genau wie die Leute, die hinter dem Blognamen stehen. Ich finde das immer eine tolle Sache, denn mich interessieren die Personen hinter den Inhalten sehr.🙂

Also, lange Rede, kurzer Sinn, hier kommen meine Antworten, zu den von Claudia gestellten Fragen!

1. Warum bloggst Du?

Eine gar nicht soooo leichte Frage. ;) Im Endeffekt habe ich angefangen zu bloggen, weil mir kochen unheimlich viel Spaß macht, seit dem ich von zu Hause ausgezogen bin. Mit der Zeit wollte ich mich immer weiter verbessern, aber die nötige Motivation hat gefehlt. Die habe ich mir dann durch den Blog geholt! Es macht einfach Spaß, wenn man sieht, dass anderen Leuten das gefällt was man macht und sie das vielleicht sogar ausprobieren. Dadurch bin ich immer wieder angespornt neue Sachen auszuprobieren.

2. Was ist deine Lieblingszutat?

Da komme ich doch jetzt ziemlich ins grübeln – keine leichte Entscheidung.😀 Aber ich glaube, dass Käse meine Lieblingszutat ist.

3. Welche Zutat wird man niemals auf deinem Blog finden?

Leider, wirklich leider, wird das wohl Rosenkohl sein. Martin hasst Rosenkohl wie die Pest und das ist das einzige Gemüse, bei dem ich ihm nachgebe. Dafür habe ich in dieser Küche schon ganz viel anderes Gemüse salonfähig gemacht.😉😀

4. Welche/n Bloggerkollegen/in würdest du gerne mal kennenlernen?

Da muss ich ganz eindeutig sagen, dass das Henriette von Lanisleckerecke wäre.🙂

5. Woher halst du deine Inspiration?

Oh, da gibt es sehr viele Quellen. Zum einen habe ich eine vererbte Sammelleidenschaft für Kochbücher und Kochzeitungen, zum anderen gucke ich aber auch unheimlich gerne bei Pinterest. Da sind den Wünschen ja keinerlei Grenzen gesetzt. Durch Instagram gucke ich aber auch sehr gerne, was andere Blogger so machen. Über die Kreativität mancher Blogger bin ich immer wieder begeistert..🙂

6. Wie viele Blogposts hängen bei dir in der Warteschleife?

Im Moment sind es nur 5 Posts. Ich muss da mal wieder etwas vorarbeiten.😀

7. Was sind deine liebsten Foodprops?

Zu meinen liebsten Foodprops gehört zum Beispiel mein rot-weiß kariertes Geschirrtuch, dass ich gerne als Unterlage nutze. Das passt in meinen Augen wunderbar zu fast allem.😀 Ansonsten nutze ich auch gerne diverse Holzbrettchen.

8. Wer isst das alles?

Tatsächlich essen das alles Martin und ich.^^ In manchen Fällen backe ich auch für meine Eltern und nehme das mit nach Hause, aber ansonsten ist das meiste, was Ihr seht, entweder unser Abendessen oder Gebäck zum Kaffee trinken. Hier wird also wirklich nur das verbloggt, was auch gegessen wird.😀

9. Was war deine größte Küchenkatastrophe?

Nach einigem Überlegen gab es da im letzten Jahr mal so einen Vorfall.^^ Wir hatten versucht Gemüsepuffer zu braten. Das Gemüse war geschreddert, die Puffer geformt, die Pfanne heiß und dann nahm das Unglück seinen Lauf. Im Endeffekt waren eigentlich alle Puffer verbrannt, fielen auseinander und waren komplett ungenießbar, weil sie auch einfach nicht durch waren. Zum anderen hat Martin es noch geschafft, eine meiner Plasteschüssel so dicht an die Pfanne zu stellen, dass sie durchgeschmort ist und an der Seite seit dem ein Loch hat.^^

10. Wie oft in der Woche erstellst du einen Blogpost?

Da muss ich ehrlich sagen, dass das ganz unterschiedlich bei mir ist. Am Wochenende arbeite ich meistens vor und bereite dann so 3-4 Posts vor. Aber in der Woche passiert da meistens eher kaum etwas, da ich immer bis 17 Uhr arbeiten muss und Abends eigentlich nur noch froh bin, wenn das Essen fertig und die Fotos gemacht sind.

11. Welcher ist dein erster Blogpost?

Das war im Januar und zwar waren das meine Bananen-Weihnachtsmann-Muffins.

So, meine drei Nominierten sind:

Ein Häppchen LiebeThe Apricot Lady und Ein Löffel Osten

Meine Fragen an Euch sind:

  1. Was war dein Antrieb, mit dem bloggen anzufangen?
  2. Wie viel Zeit wendet Ihr in der Woche für Euren Blog auf?
  3. Was macht Ihr eigentlich beruflich?
  4. Habt Ihr einen Lieblingsblog?
  5. Auf welche Zutat könntet Ihr getrost verzichten?
  6. Hund oder Katze?
  7. Was ist euer liebstes Küchenutensiel?
  8. Arbeitet Ihr alleine an eurem Blog oder habt Ihr kleine Helferlein?
  9. Wo fahrt Ihr am liebsten in den Urlaub?
  10. Und vor allem, warum?
  11. Bringt Ihr euren Kollegen auch manchmal etwas Gebackenes/Gekochtes mit?

Ich bin schon sehr gespannt auf Eure Antworten.🙂

Viele liebe Grüße,

Anna

 

Apfel-Cookie-Muffins

Hallo, ihr Lieben.🙂

Wer mir auf Instagram folgt hat schon gemerkt, dass Äpfel im Moment so ein „bisschen“ mein Steckenpferd sind.😀 Deswegen musste ich auch unbedingt noch etwas backen.

Wie es der Zufall wollte, hatten wir beim einkaufen die neuen Cookies von Bahlsen entdeckt, die unbedingt mit im Einkaufswagen landen mussten. Ich muss ehrlich sagen, zum so essen waren sie schon wirklich traumhaft lecker, aber mich beschäftigte schon seit einer Weile die Idee, dass man Cookies ja auch in anderes Gebäck integrieren kann. Sowas kennt man ja sonst auch schon von verschiedenen Eissorten – da gibt es ja die verschiedensten Kreationen.

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Deswegen habe ich Euch heute Apfel-Cookie-Muffins mitgebracht.🙂

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 80 g Rohrzucker
  • 1 Ei
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 125 ml Mandelmilch
  • 250 g Dinkelmehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • etwas Zimt
  • 2 Äpfel
  • 2 Cookies

Heizt zu allererst den Backofen auf 180°C Umluft vor, damit er etwas Vorlauf hat.

Nun gebt Ihr die ersten 5 Zutaten in eine Schüssel und verrührt alles so lange mit dem Handmixer oder der Küchenmaschine, bis keine Ölaugen mehr zu sehen sind.

Jetzt gebt Ihr Mehl, Backpulver, Salz und Zimt dazu und mengt alles vorsichtig unter.

Wenn sich ein homogener Teig gebildet habt, schält Ihr die Äpfel, würfelt Sie und gebt sie mit in die Schüssel. Genau das Gleiche passiert auch mit den Cookies – bei denen reicht es allerdings, wenn Ihr sie nur zerbröselt.😉😀

Vermengt die Äpfel und die Cookies auch noch mit dem Teig und anschließend könnt Ihr alles auf die vorbereiteten Muffinförmchen verteilen. Jetzt kommt das Blech noch für 20 Minuten in den Backofen und schon könnt Ihr dann naschen.🙂

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Viel Spaß beim nachbacken und lasst es Euch schmecken.🙂

Apfelmus

Hallo, ihr Lieben.🙂

Wenn man sich mal so bei Facebook und bei Instagram umschaut, dann wird ganz schnell klar, dass so langsam aber sicher die Einkochsaison angefangen hat bzw. die Wintervorbereitungen in die Gänge kommen. Überall wo man hinschaut, werden die besten Sachen eingekocht und die  feinsten Köstlichkeiten haltbar gemacht.

Mir fehlt da leider noch die Routine und vor allem auch die Erfahrung, was das Haltbarmachen im großen Stil angeht, aber ich fange dieses Jahr erstmal klein an und habe mich mal unseren Äpfeln gewidmet, die ich letzte Woche auf dem Wochenmarkt erstanden habe.

Das Apfelmus, dass ich Euch heute mitgebracht habe, habe ich letztes Jahr schon mal versuchsweise in einer kleinen Portion getestet und es hat hier auf große Begeisterung gestoßen. Martin ist von uns Beiden quasi der Apfelmusexperte und hat mir die Gläser fast aus den Händen gerissen.😀

Deswegen dachte ich mir, dass ich Euch dieses Rezept nicht vorenthalten möchte und hier ist es schon.🙂

Apfelmus

Ihr benötigt folgende Zutaten:

  • 2 kg Äpfel
  • 2 EL Rohrzucker
  • 250 ml Apfelsaft
  • Saft einer halben Limette

Die meiste Zeit braucht die Vorbereitung der Äpfel. Befreit sie von ihrer Schale, achtelt sie und entfernt dann noch das Kerngehäuse.

Gebt nun den Zucker in einen großen Topf (einen wirklich großen Topf!) und lasst ihn so lange erwärmen, bis er flüssig wird und anfängt Bläschen zu werfen. Diesen Punkt dürft Ihr nicht verpassen, denn der Punkt vom Blasen werfen bis hin zu verbranntem Zucker ist ein wirklich schmaler Grad.

Sobald der Bläschenpunkt erreicht ist, gebt Ihr die Äpfel mit in den Topf, verrührt alles 1-2 Minuten lang, bis sich der Zucker mit den Äpfeln verbunden hat und löscht dann das Ganze mit Apfelsaft ab. Dreht die Temperatur nun auf die mittlere Stufe runter und lasst alles zusammen abgedeckt so lange köcheln, bis die Äpfel weich sind. Bei mir hat das so ungefähr 30 Minuten gedauert.

Wenn die Äpfel weich sind, könnt Ihr sie entweder mit einem Kartoffelstampfer grob stampfen oder mit einer Küchenstab pürieren. Ich habe mich für den Küchenstab entschieden und alles grob püriert, so dass wir trotzdem noch etwas zum beißen haben.

Nun könnt Ihr das Apfelmus noch mit dem Limettensaft abschmecken, falls Euch die ganze Geschichte mit dem Zucker und dem Apfelmus doch etwas zu süß ist. Das kommt ja auch immer ganz auf die Apfelsorte und den Reifegrad der Äpfel drauf an.

Wenn das Apfelmus die für Euch richtige Konsistenz hat, könnt Ihr es entweder gleich essen oder Ihr füllt es in sterilisierte Schraubgläser, schraubt sie kräftig zu und stellt sie für ungefähr 10-15 Minuten auf den Kopf. Die Schraubgläser ziehen sich so zu und irgendwann hört Ihr das charakteristische Knacken – dann wisst Ihr, dass Ihr noch genug Apfelmus bis in den Winter hinein haben werdet.🙂

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Viel Spaß beim nachkochen und lasst es Euch schmecken.🙂

P.s.: Was kocht Ihr eigentlich noch so gerne ein? Habt Ihr da vielleicht ein paar tolle Ideen auf Lager?🙂

Maisfladen mit scharfer Füllung

Guten Abend, meine Lieben.🙂

Diese Woche war ich mal wieder bei unserem örtlichen asiatischen Händler des Vertrauens und habe mich mal umgesehen, ob sie nicht etwas Neues im Angebot haben. Dort bin ich auf Maismehl gestoßen – interessante Sache, hatte ich so noch nicht in den Händen.

Aber als ich diese Tüte mit dem Maismehl in den Händen gehalten habe, kam mir sofort eins in den Kopf – Maisfladen! Habe ich vorher noch nie gemacht, aber da wir gestern Besuch von einem Freund erwartet haben, dachte ich mir, wenn nicht jetzt, wann dann!?

Und ich kann Euch sagen, dass es eine wirklich gute Entscheidung war! Vor allem roch es in der ganzen Wohnung himmlisch nach Tortillachips.🙂

Maisfladen

Ihr benötigt folgende Zutaten für die Maisfladen:

  • 200 g Dinkelmehl
  • 200 g Maismehl
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 200 ml lauwarmes Wasser

Gebt alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine und lasst sie für ca. 10 Minuten kneten. Wenn sich die Zutaten zu einem schönen homogenen und geschmeidigen Teig verbunden haben, lasst Ihr den Teig für ungefähr 1 Stunde ruhen.

Während der Teig seinen Schönheitsschlaf hält, könnt Ihr euch schon mal um die Füllung kümmern.

Dafür benötigt Ihr folgende Zutaten:

  • 350 g gemischtes Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer, Paprikapulver (scharf)
  • 1 Paprikaschote
  • 3 Gewürzgurken
  • 1 Zwiebel
  • 200 ml passierte Tomaten

Bevor Ihr damit anfangt das Hackfleisch zu braten, bereitet Ihr am Besten das Gemüse zu. Schneidet die Paprikaschote in Streifen und die Gurken sowie die Zwiebel in kleine Würfel. Nun geht’s an das Hackfleisch! Bratet es an und würzt es mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Sobald das Hack Farbe angenommen hat, gebt das Gemüse dazu, bratet alles mit an und gebt dann zu guter Letzt die passierten Tomaten dazu. Lasst die Füllung bzw. die S0ße nun für 10 Minuten bei mittlerer Hitze etwas einkochen. Das war’s schon!

Als letzte Beilage benötigt Ihr noch etwas Kräuterquark und Käse.

Nun kümmern wir uns um die Maisfladen! Holt den Teig aus der Schüssel, rollt ihn mit einem kleinen bisschen Mehl zu einer Rolle und zerteilt sie in 8-10 Stücke. Drückt sie nun mit den Händen zu einem Fladen, legt sie in eine ganz leicht geölte Pfanne und lasst sie dort so lange von einer Seite braten, bis sie anfangen Blasen zu werfen. Wenn das so weit ist, wendet Ihr die Fladen und lasst sie noch von der anderen Seite Farbe bekommen.

Wenn Ihr so alle Fladen gebraten habt, dann braucht Ihr nur noch servieren. Wir haben uns das da etwas einfach gemacht – die Pfanne mit der Füllung auf den Tisch, einen Teller mit den Fladen und alles in andere in Schälchen. Ich finde, bei solchen Gerichten ist es immer gut, wenn jeder sich sein Essen so befüllen und garnieren kann, wie er das möchte.🙂

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Ein wirklich leckeres Abendessen, besonders, wenn man Freunde bewirten will. Man kann so ziemlich alles super vorbereiten und braucht dann eigentlich die Soße nur noch einmal aufwärmen…besser geht’s doch gar nicht.🙂

Also, viel Spaß beim nachkochen und lasst es Euch schmecken.🙂